After Algorithm
Methodik zur Inspektion digitaler Inhalte
Behalten Sie die Kontrolle über Ihre Inhalte
Jeden Tag lesen, kopieren und teilen wir Texte und Bilder. Neben dem Sichtbaren können digitale Inhalte unsichtbare Zeichen, Herkunftsinformationen, Datenschutz-Metadaten oder Marker bestimmter KI-Systeme enthalten. After Algorithm untersucht diese Signale, erklärt die Beobachtungen und überlässt Ihnen die Entscheidung, was Sie behalten oder ändern.
After Algorithm
Ein Eingang, mehrere lokale Engines
Der Browser erkennt zuerst den tatsächlichen Inhaltstyp. Danach erhält jedes Format passende Prüfungen und ein gemeinsames Ergebnis trennt Beobachtung, Bedeutung und Entscheidung.
Signaux et niveaux de confiance
Vier Evidenzstufen, ohne Abkürzungen
AfterAlgorithm trennt direkt Beobachtbares von Elementen, die Interpretation erfordern.
Faktisch und deterministisch
Bytes, Metadaten, Unicode-Zeichen oder direkt vorhandene Strukturen.
Strukturell
Container oder Marker werden erkannt, ohne automatisch Gültigkeit zu behaupten.
Kryptografisch
Signatur oder Herkunft gelten nur dann als verifiziert, wenn die kryptografische Validierung tatsächlich erfolgreich war.
Vorsichtige Interpretation
Heuristische oder statistische Signale bleiben Hinweise und keine alleinigen Beweise.
Prüfen ist nicht Bereinigen
Die Prüfung verändert Inhalte nie stillschweigend. Eine bereinigte Kopie nennt die Änderungen und lässt das Original unverändert.
Strukturelle Spuren sichtbar machen
1. Textanalyse
Digitaler Text besteht aus Unicode-Codepoints, Graphemen und Sequenzen, die unsichtbar sein können. Solche Elemente beweisen keine KI-Herkunft: Sie können aus Editoren, Copy-and-paste, Schriftsystemen, Steganografie oder Watermarking stammen.
Der Textscanner arbeitet wie ein Mikroskop: Er lokalisiert beobachtbare Elemente, ordnet sie ein, trennt Auffälligkeiten von Belegen und schlägt nur erklärbare Änderungen vor.
Konkret sucht das Werkzeug für Sie nach diesen unsichtbaren oder ungewöhnlichen Elementen:
- Unsichtbare und Zero-Width-Zeichen wie ZWSP, ZWNJ, ZWJ, Word Joiner oder Soft Hyphen.
- Homoglyphen und gemischte Schriftsysteme.
- Bidirektionale Steuerzeichen, die die sichtbare Reihenfolge verändern können.
- Ungewöhnliche Abstände, Interpunktion und Unicode-Normalisierung.
- Wiederholte Strukturen als möglicher steganografischer Kanal.
- Statistische oder anbieterbezogene Watermarks, wenn ein kompatibler Detektor verfügbar ist.
Text-Watermarks: was heute prüfbar ist
LLMs hinterlassen nicht alle dasselbe Signal. Google verwendet SynthID für bestimmte Inhalte. Anthropic erklärt, dass kompatible Claude-Modelle ab dem 2. August 2026 in unterstützten Vertriebskanälen ein Text-Watermark einbetten. Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry sind Plattformen Dritter, die Claude anbieten können, aber keine Anthropic-Produkte. After Algorithm bestätigt ein Anbieter-Watermark nur mit integriertem kompatiblen Detektor. Kein erkanntes Signal beweist keine menschliche Herkunft.
Modell-Ökosysteme, deren Ausgaben untersucht werden können
Breite, aber nicht vollständige Liste. Sie bedeutet weder, dass jedes Modell ein Watermark setzt, noch dass After Algorithm einen Text aktuell sicher zuordnen kann.
Claude wird auch über Cloud-Plattformen Dritter wie Amazon Bedrock, Google Cloud Vertex AI und Microsoft Foundry angeboten. Diese Plattformen gehören Amazon, Google beziehungsweise Microsoft; sie bieten Claude-Modelle an, gehören aber nicht zu Anthropic.
AI / provenance
KI-Markierungen: Was sich tatsächlich prüfen lässt
Nicht alle Markierungen sind sichtbar oder gleich aufgebaut. AfterAlgorithm trennt deterministische Beobachtungen, statistische Mechanismen und Herkunftsinformationen, damit aus einem Hinweis kein Urteil wird.
Deterministische Zeichen und Strukturen
Unsichtbare Zeichen, bidirektionale Steuerzeichen, ungewöhnliche Leerzeichen und Metadaten lassen sich direkt beobachten. AfterAlgorithm kann sie melden und für bestimmte Texte eine bereinigte Kopie mit sichtbaren Änderungen anbieten.
Statistische Watermarks
Ein statistisches Watermark lässt sich nicht aus einem einzelnen unsichtbaren Zeichen ableiten. Die Prüfung benötigt einen zum tatsächlichen Schema passenden Detektor und kann spezielle Parameter oder Schlüssel erfordern. Ohne öffentlich prüfbare Methode kennzeichnet AfterAlgorithm dies als nicht verifiziert.
Herkunft und C2PA
Das Erkennen einer C2PA-Struktur zeigt nur, dass Herkunftsdaten vorhanden sind. Die kryptografische Validierung ist eine separate Prüfung. C2PA allein beweist keine KI-Erzeugung.
Fall Claude, Stand 24. August 2026
Anthropic gibt an, dass bestimmte Claude-Modelle ab dem 2. August 2026 Text-Watermarks und, sofern das Format dies unterstützt, signierte C2PA-Herkunftsmetadaten unterstützen. Die technischen Erkennungsdetails sollen später veröffentlicht werden. AfterAlgorithm bezeichnet daher eine Unicode-Anomalie nicht als verifiziertes „Claude-Watermark“.
Offizielle Anthropic-Dokumentation ↗Herkunft, C2PA und Metadaten verstehen
2. Bildanalyse
Ein Bild kann EXIF, XMP, IPTC, ICC-Profile und manchmal C2PA-basierte Content Credentials enthalten. C2PA ist kein universeller KI-Detektor, sondern ein Herkunftsmechanismus, der signierte Informationen über Ursprung und Bearbeitung eines Assets speichern kann.
Es lässt sich als digitale Herkunftsetikette verstehen. Sie kann fehlen, verloren gehen oder entfernt werden. Eine C2PA-Struktur gilt erst dann als kryptografisch verifiziert, wenn ein kompatibler Validator Signatur und Vertrauenskette bestätigt.
Beispiele für KI-Bildgeneratoren und -Werkzeuge
Unterstützung für C2PA, Content Credentials, SynthID oder andere Marker hängt von Produkt, Modell, Format und Version ab.
PDF · Office · ZIP
3. Stapelverarbeitung
After Algorithm kann mehrere JPEG- oder PNG-Dateien gleichzeitig untersuchen. Jede Datei behält ihr eigenes Audit, während die Übersicht C2PA und Metadaten hervorhebt. Die Bereinigung erfolgt nacheinander und die Ergebnisse werden mit einem Nachverfolgungsbericht in ein ZIP gepackt.
After Algorithm entfernt gezielte Segmente ohne Neukodierung des Bilddatenstroms, wenn Format und Operation dies zulassen. Der Bericht nennt den Bilddatenstrom nur dann „erhalten“, wenn ein technischer Vorher-Nachher-Vergleich bestätigt, dass keine Neukomprimierung erfolgte.
AfterAlgorithm kann aktive Strukturen und PDF-Risikohinweise markieren. Diese Prüfung ist kein Antivirus und garantiert nicht, dass ein schädliches PDF sicher wird.
Filigrane Lab
Methode für Wasserzeichen-Robustheitstests
Das Labor verarbeitet Dokumentstapel lokal. Der Automatikmodus schlägt aus verteilten Farbmustern eine heuristische Maske vor und schätzt bei ausreichendem Signal eine Ausrichtung; die Maske kann vor einer adaptiven Richtungsinterpolation korrigiert werden. Gerade, diagonale und oszillierende Wasserzeichen können ebenfalls erstellt werden. Visuelles Verschwinden beweist weder die Wiederherstellung des Originals noch die Abwesenheit von Spuren.
Mehrdatei · Auto / Assistiert / Benutzerdefiniert · geschätzte automatische Entfernung · mehrere Exporte · lokale Verarbeitung
Version 2.4.2: Mehrseiten-PDFs werden unterstützt, wenn jede Seite ein vollseitiges JPEG-Bild ist. Vektor- oder gemischte PDFs werden ausdrücklich und ohne stilles Kürzen abgelehnt.
Analyse ohne Anwendungsspeicherung
4. Unser Versprechen
Texte und Bilder werden nur für die angeforderte Analyse oder Kopie verarbeitet. Sie werden nicht in einer Anwendungsdatenbank gespeichert, nicht zum Training von KI verwendet und in dieser Version nicht an externe KI-Dienste gesendet. Temporäre Uploads werden nach der Verarbeitung gelöscht. Der Textverlauf ist optional und nur lokal im Browser.
Local-first, mit klaren Grenzen
After Algorithm sendet analysierte Inhalte nicht an den Server. Der lokale Verlauf ist optional. Ein sauberes Ergebnis wird niemals als Beweis für Abwesenheit dargestellt.
Wichtig
Ein technisches Signal ist keine Zuordnung und kein Signal ist kein Beweis für menschliche Herkunft. Geheime, proprietäre oder schlüsselabhängige Watermarks können ohne passenden Detektor unverifizierbar bleiben.